LITERATUR
AKTUELLE ARTIKEL
Yannik Ambrusits
Welche Überforderungen prägen junge Menschen in Zeiten von Dauerkrise, und welche politischen Forderungen ergeben sich daraus? Der Würzburger Autor und Bühnenpoet Yannik Ambrusits geht diesen Fragen in seinem ersten Bühnenprogramm nach.
Gaslicht
Die jungen Eheleute Jack und Bella Manningham ziehen in ein altes Londoner Haus – und mit ihm hält der Zweifel Einzug. Bella wirkt zunehmend verwirrt, sieht Dinge, die unmöglich scheinen. Ihr Mann ist sich sicher: Sie verliert den Verstand.
Absolute Giganten
Sebastian Schippers Kultfilm in einer neuen Fassung auf der Bühne: Floyd, Ricco und Walter sind seit Jahren unzertrennlich. Doch die Freundschaft der drei wird auf die Probe gestellt, als Floyd verkündet, auf einem Kreuzer angeheuert zu haben.
Schlongonges
Schlongonges erzählt in ihrem Programm „Themaverfehlung“ herrlich chaotische Geschichten aus ihrem Leben und babbelt sich mit ihrem Aschebercher Dialekt direkt in die Herzen des Publikums. Sie selbst bezeichnet sich als „lebendige Themaverfehlung“.
Amerika
Als Strafe für einen Fehltritt wird der sechzehnjährige Karl Roßmann von seinen Eltern zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. In New York verspricht ihm ein wohlhabender Onkel zunächst Schutz, nur um ihn später zu verstoßen.
Educating Rita
Susan White ist unzufrieden mit ihrem Leben. Und so tritt sie die Flucht nach vorne an, schreibt sich in einen Kurs in englischer Literatur an der Open University ein und nennt sich fortan Rita. Dort lernt sie den Akademiker Frank kennen.
Die Politiker
Wolfram Lotz’ „Die Politiker“ ist kein klassisches Drama, sondern ein sprachgewaltiger Text, der sich jeder klaren Handlung verweigert. Stattdessen entfaltet sich ein fragmentarischer Monolog über das politische Sprechen, über Sprachmuster und Macht.
Briefe an …
Das neue Tanzprogramm des Mainfranken Theaters widmet sich der Kunst des Briefeschreibens, seien es Liebesbriefe, das „Schreiben an sich selbst“ in Form von Tagebucheinträgen oder auch berühmte Korrespondenzen.
Robin Hood
Robin Hood erscheint als junger Bettelmönch, der früh seinen Mut beweist: Mit einem präzisen Schuss befreit er Boy George aus einer brenzligen Lage, als die Wildhüter des Sheriffs von Nottingham ihn bedrängen.
Sarah Hakenberg
Mit spitzer Zunge und funkelnder Musikalität präsentiert Sarah Hakenberg ihre neuen Lieder: bissige Schmähgesänge, raffinierte Protestsongs und unverfrorene Ohrwürmer über hilflose Traditionalisten, tugendselige Rammstein-Fans und ratlose AfD-Wähler.
Der Kontrabass
Patrick Süskinds „Der Kontrabass“ zeichnet mit schneidender Präzision das Innenleben eines Musikers, der zwischen Verehrung und Verachtung schwankt. Der namenlose Protagonist preist sein Instrument als Herz und Halt des Orchesters.
Sarah Bosetti
Sarah Bosetti ruft in „Make Democracy Great Again!“ zu einer radikalen Umarmung der Zuversicht auf. Statt sich im kollektiven Untergangsrausch zu verlieren, lädt sie dazu ein, die Demokratie nicht zu beklagen, sondern lustvoll zu renovieren.
Beutelboxer
Die Würzburger Beutelboxer, drei Schauspieler, eine Schauspielerin und ein Pianist, fegen seit über 30 Jahren über die Bühnen der Republik. In bewährter Manier erfindet das Ensemble ein Stück nach den Vorschlägen des Publikums.
Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváths Stück erzählt die tragische Befreiungssuche der jungen Marianne, die sich der geplanten Ehe mit dem biederen Fleischhauer Oskar entziehen will. Gegen den Willen ihres Vaters folgt sie dem verführerischen Alfred.
Der Gott des Gemetzels
Zwei Jungs prügeln sich im Park, der eine verliert zwei Schneidezähne. Und so treffen sich in Yasmina Rezas Kammerspiel zwei Elternpaare, um den harmlos wirkenden Streit ihrer Söhne bei Kaffee und Selbstgebackenem zivilisiert zu klären.
Archiv
Lesung mit Sarah Lorenz
Sarah Lorenz liest aus ihrem Roman „Mit dir möchte ich im Himmel Kaffee trinken“. Darin erzählt sie die Geschichte von Elisa, die mit Briefen an die literarische Liebe ihres Lebens, Mascha Kaléko, zu sich selbst findet.
Weihnachtliches Literaturcafé
Im Literaturcafé liegt Weihnachtszauber in der Luft : Unter dem Motto „Es weihnachtet sehr – eine literarische Bescherung“ laden Eva Büttner-Egetemeyer und Isabel Fraas in der Vorweihnachtszeit zu einem stimmungsvollen Abend ein.
Lesung: Flusslinien
Eva Büttner-Egetemeyer liest aus „Flusslinien“ von Katharina Hagena. In einer Seniorenresidenz an der Elbe wartet die 102-jährige Margrit Raven auf den Tod – und lebt in Erinnerungen, die sie täglich im Römischen Garten wachruft.
Würzburg liest ein Buch
Hermann Hesses „Narziß und Goldmund“ erzählt nicht nur die Geschichte einer zutiefst berührenden Freundschaft, sondern auch von der Suche nach dem Ich, das zwischen Denken und Träumen changiert – und was es bedeutet, es zu finden.
Lesung mit Ulrike Draesner
Ulrike Draesner liest im Kilianeum aus ihren Werken „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ und „Zu lieben“. Die vielfach ausgezeichnete Autorin bringt mit feinem Gespür für Sprache Themen wie Flucht, Erinnerung und Identität aufs Papier.
Literatur Live
Ende März lädt die Leipziger Buchmesse dazu ein, die Macht der Worte zu feiern. Im Vorfeld entfacht die Stadtbücherei mit ihrem neuen Programm aus Lesungen, Gesprächen und Debüts die Begeisterung für das Lesen und die Literatur.
Netzwerktreffen Literatur
2024 fand sich die Würzburger Literaturszene erstmals zusammen, um sich auszutauschen und mit gemeinsamer Stimme aufzutreten. Nun laden das Literaturhaus und die Kollektive Literaturzeitschrift zum nächsten „Netzwerktreffen Literatur“ ein.
Neuer Roman von Thomas Libischer
Der Würzburger Autor Thomas Libischer entführt in seinem neuen Roman an die sonnige kroatische Küste. Auf einem kleinen Ausflugsboot treffen Touristen und Einheimische aufeinander – zwischen Flirts, Streitigkeiten und feuchtfröhlichen Momenten.
Lesung mit Micha Riegel
Der Würzburger Micha Riegel liest aus seinem Roman „Rauchzeichen für Rio“: Mitte der 90er Jahre folgt der 16-jährige Samu, Provinzkind aus Unterfranken, den Spuren Rio Reisers und rebelliert gegen Enge und Normen.
Max Gehlofen: Mitgeschöpfe
In seiner Ausstellung vereint Max Gehlofen Skulptur, Zeichnung und Performance zu einem kraftvollen Erlebnisraum. Seine Werke entstehen ohne Vorlage, direkt aus dem Kopf. Ein spontaner Prozess, bei dem Denken und Tun ineinandergreifen.


















