Die Freakshow Idiot Dancing Party ist tief in der Würzburger Subkultur verwurzelt. Entstanden 1993 aus Charly Heidenreichs Sendung „Freakshow - Sounds You Never Heard“ bei Radio W1, bot sie damals ein erfolgreiches Kontrastprogramm zu NDW und Disco – zunächst im akw!, später in diversen Clubs und Kneipen wie Caveau, Zauberberg oder Rockpalast. Seit Ende der 90er hat die Freakshow im Immerhin ein festes Zuhause gefunden – inklusive ihrer legendären Konzerte.
Wenn Charly zur „Freakshow Idiot Dancing Party“ einlädt, laufen Insiderklassiker des 70s-Rock neben Jazzrock-Funk, Krautrock sowie aktuelleren Jazzmetal- und Avantgarde-Rock-Nummern. Ganz so streng wie in den 90ern (Gast: „Spiel doch mal was G’scheites!“, Charly: „Da musst du woanders hingehen!“) ist der Herr der Platten aber längst nicht mehr. Idiot Dancing (einst Ausdruckstanz genannt) steht übrigens für Bewegung jenseits normierter Schritte: frei, unberechenbar, manchmal sogar therapeutisch.