Auf der schwimmenden Bühne am Alten Hafen präsentiert der Würzburger Hafensommer auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm mit internationalen und regionalen Acts. Neben vielen weiteren Highlights dürfen sich Besucherinnen und Besucher unter anderem auf folgende Konzerte freuen:
© Malwine Zeiseler
Fr., 31.7., 20 Uhr: Lena&Linus | Support: LISL
Das Würzburger Duo Lena&Linus überzeugt mit einer Mischung aus Intimität und musikalischer Dynamik. In ihren Indie-Pop-Songs wechseln sich nachdenkliche Texte mit euphorischen Melodien ab, es geht ums Erwachsenwerden, um Freundschaft und die Suche nach Identität. „Unsere Lieder sind genauso geschrieben, wie wir es auch sagen würden“, betont das Duo – und das fühlt man. Die Würzburgerin LISL erschafft intime, melancholische Indie-Hymnen mit warmen Lyrics und entfaltet Klänge, die an Phoebe Bridgers oder Florence Arman erinnern.
© Cansu Kuscu
Sa., 1.8., 19.30 Uhr: Doppelkonzert ÄTNA + Moses Yoofee Trio
In wenigen Jahren hat sich ÄTNA als innovatives Electro-Projekt etabliert und stieg aus dem Underground zu einem der gefragtesten Live-Acts Europas auf. Mit einem avantgardistisch klingenden Sound, treibenden Rhythmen und eingängigen Hooks sprengt das Dresdner Duo bewusst Genregrenzen. Dazu kommt eine visuelle Ästhetik aus Klang, Design, Mode, Bewegung und Sprache. Den Konzertabend eröffnet das Moses Yoofee Trio, das charakteristisch für eine neue Generation junger Neo-Jazz Künstler:innen steht.
© Emanuela Giurano
Mi., 5.8., 20 Uhr: Gogol Bordello | Support: Unordnungsamt
Seit 1999 mischt Gogol Bordello die internationale Musikszene auf. Um den ukrainischen Frontmann Eugene Hütz entstand in New York eine multikulturelle Band, die Punkrock, Hardcore-Energie und osteuropäische Folklore zu ihrem unverwechselbaren Gypsy-Punk verbindet. Die Band Unordnungsamt aus Würzburg macht Musik zwischen Punk, Folk, Ska, Polka, Balkan und Tango.
© Julia Tiemann
Do., 6.8., 20 Uhr: Marlo Grosshardt
Der Hamburger Marlo Grosshardt verbindet provokante, gesellschaftskritische Texte mit nostalgischen Melodien und kraftvollen Arrangements. Sein Debüt „Ein letztes Liebeslied“ zeichnet ein dystopisches, poetisches Bild zwischen Weltuntergang und Alltag. Mit seiner kraftvollen Stimme und eingängigen Songs gelingt ihm der Spagat zwischen Melancholie und Aufbruch, zwischen bitterer Gegenwart und überraschender Schönheit.
© Sebastian Madej
Afrob x Ferris MC | Support: Projekt RG6
Vor über zwei Jahrzehnten schufen Afrob und Ferris MC mit „Reimemonster“ einen der prägendsten Songs der deutschen Hip-Hop-Geschichte. Gegensätze in Stil und Persönlichkeit verschmolzen darin zu einer gemeinsamen Sprache, die Hook wurde zum generationsprägenden Ruf der Golden Era des deutschen Rap. Heute bringen sie den Track zurück auf die Bühne, als Teil einer umfassenden Hip-Hop-Show und verbinden Oldschool-Wurzeln mit zeitloser Relevanz. Die Rap-Crew Projekt RG6, bestehend aus den MCs slinK, Me Fisto und SxP, liefert seit 2020 feinsten Deutschrap straight outta Würzburg – manchmal witzig, manchmal deep.
Das komplette Programm gibt's online sowie im Programmheft, das an zahlreichen Auslagestellen in Würzburg erhältlich ist. Tickets sind über die Webseite verfügbar.