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© Jessica Heth
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© Werner Kmetitsch
Die 58. Würzburger Bachtage laden dazu ein, sich mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und seiner Bedeutung bis in die Gegenwart auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Bach und die Zukunft“ zeigen sie, wie zeitlos seine Musik ist und wie vielfältig sie bis heute weiterwirkt. Unter der bewährten Leitung von Hae-Kyung Jung erwartet das Publikum spannende Konzerte, geistliche Musik und musikalische Entdeckungen.
Dass Bach die Musikwelt auch Jahrhunderte später noch beschäftigt, liegt u. a. an der besonderen Konstruktion seiner Musik. Mehrstimmigkeit, komplexe Strukturen und ein großer Spielraum für Interpretation machen seine Werke bis heute interessant für unterschiedliche musikalische Richtungen. Schon Mozart und Beethoven studierten seine Werke, später setzten sich Mendelssohn und Brahms mit ihnen auseinander. Und auch im Jazz, Pop und Rock leben seine Kompositionen weiter – als Zitate, Anspielungen oder rhythmische Inspiration.
Wie vielfältig die Auseinandersetzung mit Bach ausfallen kann, zeigt das Programm de Bachtage. Ein besonderer Höhepunkt ist das Kammerkonzert „Eine Sternstunde der Kammermusik“, in dem Albrecht Mayer an der Oboe und Bernd Glemser am Klavier Werke von Bach, Mozart, Poulenc und Debussy gegenüberstellen. Besonders eindrucksvoll lässt sich Bach dort erleben, wo seine Musik in ihrem ursprünglichen geistlichen Zusammenhang erklingt.
Auf dem Programm steht seine Messe in h-Moll (BWV 232), eines der bedeutendsten geistlichen Werke der Musikgeschichte. Dazu werden in Gottesdiensten die Kantaten „Ich habe genug“ (BWV 82) und „Schwingt freudig euch empor“ (BWV 36) aufgeführt. Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft bewegt sich das Jazzkonzert „Bach meets Jazz“ mit dem Jannis-Krüger-Quartett, das Orgelkonzert „Bach und seine Zukunft“ im Dom St. Kilian und die Fördermatinee mit jungen Musikerinnen und Musikern. Für Kinder gibt es zudem eine Mitsingaktion.
Einige der Programm-Highlights
Sa., 21.11., 19 Uhr, St. Johanniskirche: Oratorium | Messe in h-Moll, BWV 232
So., 22.11., 16 Uhr, St. Johanniskirche: Kinderkonzert | „Die Bremer Stadtmusikanten“ zum Mitsingen
Fr., 27.11., 19 Uhr, Großer Saal der Musikhochschule: Kammerkonzert | Werke von Bach, Mozart, Poulenc, Debussy
Sa., 28.11., 11 Uhr, Bertold-Hummel-Saal: Matinée – Rising Stars | Werke von Bach, Beethoven, Scriabin, Ravel u. a.
Tickets sind über die Webseite erhältlich.