© Dita Vollmond
Das traditionsreiche Festival für Straßenkünste verwandelt die Würzburger Innenstadt erneut in eine riesige, barrierefreie Bühne. An rund 20 Standorten laden Aufführungen bei freiem Eintritt zum Zuhören, Zuschauen und Verweilen ein. Drei Tage lang können Besucherinnen und Besucher durch die Straßen der Innenstadt schlendern und dabei internationale Livemusik genießen sowie Darbietungen aus Artistik, Clownerie und Zauberei erleben.
Bewährte Plätze und kleine Änderungen
Die Auswahl der Standorte bleibt dieses Mal weitgehend unverändert zum Vorjahr: Die zentralen Plätze wie der Obere und Untere Markt, die Behr-Halle, die Höfe der Erlöserschwestern und der Rathaushof sind wieder Teil des Programms. Am Kiliansplatz fällt der Bereich aufgrund der Baustelle etwas kleiner aus als gewohnt. Der Durchgang bleibt frei, ein kleiner Platz steht weiterhin für Solokünstlerinnen und -künstler zur Verfügung, für Artistik-Darbietungen reicht der Platz jedoch nicht aus. Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr setzt das Lusamgärtchen auch diesmal mit Lesungen des Würzburger Autorenkreises einen literarischen Akzent im ohnehin vielfältigen Festivalprogramm.
Zasterklang-Award im Rathaushof
Der Rathaushof gilt weiterhin als Herzstück des StraMu. Mit seiner leicht erhöhten Bühne bietet er beste Sicht auf Konzerte. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Zasterklang-Awards am Sonntagabend: In drei Kategorien – beste musikalische Performance, beste nicht-musikalische Performance und StraMu-Newcomer – präsentieren sich die Nominierten mit kurzen Auftritten. Anschließend darf das Publikum entscheiden, wer gewinnt. Das Preisgeld von 1.500 Euro wird von der Sparda-Bank gestiftet und unterstützt so die künstlerische Arbeit.
Spenden statt Eintritt
Der Eintritt zum Festival ist frei und die Künstlerinnen und Künstler spielen ohne Gage, denn bei der Straßenkunst gilt die klassische Regel: „Gefällt’s dir gut, wirf was in’n Hut!“. So landet das Geld direkt bei den Auftretenden. Die Spende ist jedoch freiwillig – das StraMu soll für alle zugänglich sein, unabhängig vom Geldbeutel. Wer den Förderverein StraMu e. V. und damit die Finanzierung des Festivals unterstützen und gleichzeitig ein Andenken mitnehmen möchte, wird an der Infobude fündig: Dort gibt es Festivalbändchen, StraMu-Taschen und StraMu-Shirts. Auch deren Verkauf sowie der Getränkeverkauf kommen direkt dem Förderverein und damit der Finanzierung des Festivals zugute.