© Thomas Herrmann
Ein Stotterer betritt eine Bühne, greift in die Tasten seines Akkordeons und fängt flüssig an zu singen. Zwischen den Liedern scheinen ihn die Worte Anstrengung zu kosten, doch wenn er musiziert, geht er in seinen Texten und Klängen auf. Maxi Pongratz ist ein Künstler, der es trotz oder vielleicht auch wegen seines alles andere als runden Lebenslaufs schafft, mit viel Witz und Tiefe zu musizieren.
Auf seinem neuen Album „Rum&Num“ wechselt er zwischen Akkordeon und Klavier, verbindet rein instrumentelle Stücke mit Songs über Heimat und die Wendungen im Leben. Wie sein Lebenslauf und seine Themen, zeichnet sich Pongratz Musik durch abwechslungsreiche Gegensätze aus. Melancholie und Freude, Akkordeon und Rebellion: Ein Konzertabend zwischen authentischen und zugleich eigenwilligen Klängen, der Gegensätze auf überraschende Weise zusammenführt.