Krautrock trifft auf New Wave: Kratzen aus Köln schaffen durch bewusste Reduktion eine tranceartige Klangästhetik. Kein Schnickschnack, keine Hierarchien, keine Leadgitarren, gespielt wird nur das Nötigste. Mit ihrer aktuellen Platte „III“ führt die Band dieses System fort, öffnet es aber um neue Dimensionen: immer noch Krautwave, aber ohne Schublade. In minimalistischer Klarheit bewegt sich die Musik beinahe unmerklich — und gerade diese kleinen Verschiebungen entfalten eine erstaunliche Kraft.
Kratzen
So., 22.3., 19 Uhr, Keller Z87
