© Daniel Peter
Nach einer randvollen Bude im letzten Jahr bittet das Immerhin zum Covergeddon 2, das den lokalen Acts alles abverlangt: Acht Bands aus der Region übernehmen für jeweils eine Viertelstunde die Bühne, um genau drei Stücke zu präsentieren. Die kreative Hürde liegt im Regelwerk, das man sich ganz schamlos beim Schweinfurter Stattbahnhof geliehen hat, denn der stellt Bands schon seit vielen Jahren auf diese herrlich schmerzhafte Weise musikalisch auf die Probe.
Neben einem eigenen Song und einem frei gewählten Cover wartet auf jede Band ein vom Immerhin-Gremium diktiertes Pflicht-Cover. Was sie daraus basteln, bleibt ihnen überlassen, stilistische Tabus gibts nicht: Wenn Death-Metaler Poptitel zerlegen oder tonnenschwerer Stoner Rock auf klassischen Schlager prallt, ist das absolute Genre-Anarchie. Die Auftrittsreihenfolge bleibt bis zur Auslosung am Abend ein Geheimnis.