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© Apollonia Theresa Bitzan
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© Anett Kürten
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© Niki Romczyk
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© Niklas Berg
Neue spannende Lesungen stehen auf dem Programm von Literatur live. Die Autorinnen und Autoren lesen Auszüge aus ihren Werken und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Mi., 18.3.: Fiona Sironic – Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft
Fiona Sironics Debüt spielt in einer nahen dystopischen Zukunft, in der die Jugendlichen Era und Maja mit den Folgen des Klimawandels kämpfen. Waldbrände, Artensterben und eine überforderte Medienlandschaft bestimmen ihr Leben. In einer Welt, in der Kinder eine Seltenheit geworden sind, haben ihre Mütter die Kindheit der Mädchen als Influencerinnen vermarktet – mit Bildern und Videos, die Era und Maja nun zerstören wollen.
Do., 9.4.: Volker Kutscher – Rath
1938 kehrt Gereon Rath, für tot erklärt und unter falschem Namen, aus dem Exil nach Berlin zurück. Er sucht seine Frau Charly, die in ein Konzentrationslager deportiert wurde. Die Stadt ist geprägt von Kälte, Angst und allgegenwärtigem Misstrauen, kulminierend in der eindrücklich geschilderten Reichspogromnacht. Der letzte Band der Reihe rückt besonders die erschreckende Normalität des Nationalsozialismus ins Zentrum.
Di., 28.4.: Inga Hanka – Little Hollywood
So gerne wollte sich Leo nach der Schule in die Freiheit stürzen, doch stattdessen landet sie auf dem harten Boden der Realität. Zwischen Abistress und Freundschaftschaos flüchtet sie sich in die Welt des Films. In der Videothek um die Ecke lernt sie Jo kennen, der sie bei ihren Zusammentreffen mit „Wahrheit oder Pflicht“ herauszufordern versucht. Für Leo beginnt der letzte Sommer vor dem endgültigen Erwachsenwerden.
Mi., 13.5.: Leon Engler – Botanik des Wahnsinns
Leon Engler erzählt in seinem Debüt von psychischen Erkrankungen. Sein Ich-Erzähler, selbst Psychologe, reist durch die von seelischem Leid geprägte Familiengeschichte. In drei Perspektiven – Sohn, Vater, Mutter – verbindet das Buch autofiktionale Seelenanalyse mit der Frage nach vererbten Traumata. Die Angst, selbst den Verstand zu verlieren, treibt ihn um, und Erfahrungen in der Psychiatrie legen die Lücken der Versorgung offen.