© Verena Friedrich
Durch ein Zusammenspiel aus organischen und menschengemachten Substanzen kreiert Verena Friedrich papierkünstlerische Werke sowie raumspezifische Installationen, die sie bereits im In- und Ausland präsentierte. Mit zierlichen, bis hin zu raumgreifenden, teils menschengroßen Objekten, bewegt sich die Künstlerin fließend zwischen Lebendigkeit, Fragilität und Transformation. Papier als Material der Erinnerung und der Verletzlichkeit sowie andere Naturmaterialien bilden dabei die stabile und zugleich fragile Grundlage der ästhetischen Kunstwerke.
Meist vergehen Monate, bis ein solches technisch nicht zu unterschätzendes Werk vollendet wird. Das Galerieschiff als Resonanzraum bildet eine ergänzende Metapher: die fragilen Kunstwerke reagieren auf das Schiff, kommen mit einem Ort der Bewegung und fließender Übergänge ins Gleichgewicht und führen so zu zeitloser Stille.