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© Kerstin Römhild
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© Ulli Heinlein
Im Kunsthaus Michel treffen zwei unterschiedliche künstlerische Positionen aufeinander. Römhild arbeitet vorwiegend mit Fotografie und richtet ihr Augenmerk auf das, was oft übersehen wird: verwitterte Fassaden, Spiegelungen, Schatten. Sie zeigt die stille Schönheit des Alltäglichen und des vermeintlich Hässlichen. In der Serie „Vollmondschein“ spielen Licht und Schatten die Hauptrolle; daraus entstanden die Textilarbeiten „Ich seh’ Gelb“, in denen Gelb als Signal- und Kontrastfarbe mit monochromen Schattenbildern korrespondiert.
Ulli Heinlein setzt auf recycelbare Materialien und partizipative Formate. Seine Arbeiten verbinden Humor mit Transparenz im künstlerischen Prozess und laden zur Reflexion ein. In Live-Performances wird die sogenannte Geduldsfadenmaschine aktiviert – funktional wie symbolisch. Besucherinnen und Besucher können sich beteiligen und ihren eigenen Geduldsfaden mitnehmen. Die Vernissage findet am 5. Februar um 18 Uhr statt.