© Museum am Dom Würzburg
Mit einem Kind wird nicht nur ein neues Leben geboren, sondern auch eine gesellschaftliche Erwartungshaltung. Über Jahrhunderte hinweg etablierten patriarchale Strukturen ein Ideal der Mutterschaft, das auf Sanftmut und Selbstaufgabe basierte.
Paloma Wolff (27), selbst Mutter von Zwillingen, hinterfragt diese starren Bilder. In ihrer Ausstellung zeigt sie u. a. Aquarellmalereien, Fotografien und Skizzen, die persönliche Erfahrungen mit kollektiven Mutterbildern verbinden und in der MAD_Intervention mit den Werken der Dauerausstellung in Dialog treten.
Ihr Anliegen: ehrliche Mutterbilder zeigen, Austausch ermöglichen, Missstände sichtbar machen und Gleichberechtigung fördern. Am 14. April um 12.30 Uhr ist Wolff bei der Kunstkantine persönlich anwesend und gibt Einblicke in ihre Werke. Dies ist die vorerst letzte Sonderausstellung, bevor das MAD ab dem 18. Mai für den Umbau schließt.