„Mehr Künstlerinnen!“ – so klar wie programmatisch setzt das MAD den Titel seiner aktuellen Ausstellung. Denn noch immer prägen Männer den Sammlungsbestand, doch jüngst haben zahlreiche Neuzugänge von Künstlerinnen dieses Ungleichgewicht aufgebrochen. Nun zeigt das Museum Arbeiten, die bislang im Depot schlummerten.
Die Konzeption im MAD_Lab will dabei nicht vordergründig kunsthistorische Ungerechtigkeiten aufarbeiten, sondern die Aufmerksamkeit auf das künstlerische Denken und Empfinden der Künstlerinnen lenken und die direkte Befragung der ausgestellten Positionen anstoßen.
Entstanden ist ein lebendiges Potpourri unterschiedlicher Medien, Stile und Sprachen, das vielfältige Blicke auf die Welt und brennende Fragen unserer Zeit eröffnet. Mit Werken von Sr. Astrid Bartholme, Madeleine Dietz, Gerda Enk, C.U. Frank, Helga Franke, Ute Rakob, Gertrude Reum und Rosemarie Stephan.