© Elmar Hahn
Seit 2002 wird die Privatsammlung „Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ im MiK gezeigt. Nun verwirklicht das Museum eine vollständige Neupräsentation der Sammlung in drei Teilen, die etappenweise eröffnet werden. Der erste Teil widmet sich dem „Meeting Point Paris“. Paris war seit langem eines der wichtigsten internationalen Zentren für Kunstschaffende, die von Krieg, Flucht und Ausgrenzung geprägt waren.
Basierend auf dem 1946 gegründeten Salon des Réalités Nouvelles, veranschaulichen mehr als 40 Kunstwerke die grenzübergreifenden Netzwerke und Entwicklungen im Schaffen Konkreter Künstlerinnen und Künstler. Im zweiten Raum steht das Thema Licht im Fokus: Unterschiedliche Lichtskulpturen der Sammlung Ruppert werden erstmals im Kontext des breiten Spektrums der Sammlung Konkrete Fotografie präsentiert. Die öffentliche Vernissage findet am 12. Dezember um 19 Uhr statt – der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.