In Zusammenarbeit mit der Lviv National Academy of Arts zeigt das MiK ab dem 5. Juli 15 Gemälde junger ukrainischer Künstlerinnen und Künstler. Entstanden sind die Werke mitten in den Wirren des Krieges – zwischen Sirenengeheul und Stromausfällen, in Luftschutzkellern und unter Taschenlampenlicht. Sie alle kreisen um ein zentrales Motiv: die Erkundung des menschlichen Torsos – ohne Kopf, Arme oder Beine. Jeder Rumpf erzählt vom Überleben im Ausnahmezustand, von der Suche nach Identität im Fragment.
Verletzlich und kraftvoll zugleich, offenbaren sie, was bleibt, wenn alles andere fehlt: Integrität, Hoffnung und Widerstand. Alle gezeigten Werke sind zum Preis von je 400 Euro käuflich zu erwerben; der Erlös geht an die Lviv-Studentengemeinscha . Am Abend der Vernissage am 4. Juli (Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr) sind die Studierenden anwesend und freuen sich auf den direkten Austausch mit den Besuchenden.