© Michael Röhm
Berauschend, leuchtend, geheimnisvoll – in der afrikanischen Kultur sind Masken mehr als Maskerade. Sie sind Träger spiritueller, sozialer und ritueller Bedeutungen und kommen in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen zum Einsatz: zur Kommunikation mit Geistern, zur Ehrung der Ahnen, bei Heilungsritualen oder Übergängen wie Geburt, Initiation und Hochzeit. Die Ausstellung in den Weinkulturgaden zeigt, dass afrikanische Masken keine bloßen Kunstwerke sind, sondern lebendige Objekte mit transformativer Kraft.
Am 4. Februar um 19.30 Uhr stellen Maria Hisch und Michael Röhm, beide ehemalige Bildungsreferent*innen für Eine-Welt-Fragen und Zusammenhänge, in einem Vortrag die unterschiedlichen Regionen Afrikas und ihre Masken vor. Sie zeigen, wie Masken im Lauf eines Jahres oder eines Lebens verwendet werden – oft gibt es für jede Phase eigene Formen. Der Eintritt ist frei.