© Till Wollenweber
Komplizierte Behördenschreiben oder verschachtelte Online-Texte sind für viele Menschen eine echte Herausforderung – sei es aufgrund von Lernschwierigkeiten, kognitiven Einschränkungen oder fehlenden Sprachkenntnissen. Genau hier setzt das Würzburger Start-up Klao an. Mithilfe einer KI werden große Textmengen automatisch in sogenannte Leichte Sprache übersetzt und entsprechen dabei den Vorgaben der aktuellen DIN-Norm.
Obwohl öffentliche Einrichtungen inzwischen verpflichtet sind, Informationen in Leichter Sprache bereitzustellen, wird das in der Praxis bislang nur selten umgesetzt. Gründer Fabian Schlausch möchte diese Lücke gemeinsam mit seinem Team schließen und den Zugang zu Informationen deutlich erleichtern. Besonders ist dabei der Ansatz, technologische Innovation mit Inklusion zu verbinden, indem die übersetzten Texte zusätzlich von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft werden.