Paterson fährt Tag für Tag dieselbe Buslinie und doch ist sein Blick alles andere als gewöhnlich. In der gleichnamigen Kleinstadt in New Jersey beobachtet er Menschen, hört Gesprächen zu und fängt kleine Geschichten auf, die seine Texte prägen. In der Mittagspause zieht er sich gerne auf eine Parkbank zurück und schreibt Verse, die aus beiläufi gen Eindrücken entstehen. Seine Frau Laura dagegen lebt im Wechselspiel ständiger Ideen.
Fast täglich hat sie neue Träume, verwandelt die Wohnung, probiert Neues aus und beginnt immer wieder unterschiedliche Projekte. Paterson liebt Laura und Laura liebt ihn. Beide nehmen die Unterschiede nicht als Hindernis, sondern als Stärke. Er unterstützt sie bei ihren Einfällen und sie bewundert seine Fähigkeit, Unspektakuläres in Poesie zu verwandeln. So zeigt der Film, dass Routine und Veränderung richtig gut zusammenpassen können.