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„Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ präsentiert erstmals die Version Tarantinos, wie er sie immer beabsichtigte. Ein knapp viereinhalbstündiges Filmerlebnis, das „Kill Bill: Vol. 1“ und „Vol. 2“ zu einem legendären Gesamtwerk vereint und es um eine bislang unveröffentlichte Actionszene erweitert. Eine Nachbearbeitung, wie Tarantino sie bisher bei keinem seiner Filme vornahm.
Im Mittelpunkt steht eine von Uma Thurman gespielte Auftragskillerin, die nur als „Die Braut“ bekannt ist. Nach einem brutalen Massaker auf ihrer Hochzeit – verübt von ihrem ehemaligen Mentor und Geliebten Bill (David Carradine) und dessen Killerkommando – fällt sie schwer verletzt in ein vierjähriges Koma. Als sie erwacht, beginnt ein gnadenloser Rachefeldzug, bei dem sie buchstäblich über Leichen geht.
Denn ihrem Wunsch nach Vergeltung stehen die vier Mitglieder des Deadly Viper Assassination Squads im Weg: Vorstadthausfrau Vernita Green (Vivica A. Fox), Yakuza-Kämpferin O-Ren Ishii (Lucy Liu), Bills Bruder Budd (Michael Madsen) und die tödliche Elle Driver (Daryl Hannah). Rücksichtslos arbeitet sie ihre Todesliste ab, nur um schlussendlich ihrem eigentlichen Ziel gegenüberzustehen: Bill.
Wie viele Tarantino-Fans wissen, verstand der Meisterregisseur „Kill Bill“ von Anfang an als einen Film. Vergangenen Dezember erschien die vereinte Fassung des Racheepos bereits in US-Kinos und wird mit dem anstehenden Kinostart am 16. April nun auch für das deutsche Publikum zugänglich. Dabei handelt es sich um weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung:
Tarantino entschied sich für eine Überarbeitung des Schnitts, in der sowohl das Ende von „Vol. 1“ als auch der Anfang von „Vol. 2“ entsprechend angepasst wurden. Zudem wird der berühmte, teilweise in Schwarzweiß gezeigte Kampf gegen die Crazy 88 nun komplett in Farbe hervorgebracht. Die wohl beträchtlichste Änderung ist aber eine neue, bisher unveröffentlichte Szene, für die die Action-Sequenz um O-Ren Ishii um knapp siebeneinhalb Minuten verlängert wurde.