© Sebastian Hartmann
Drei Freunde, ein Kindheitstraum und eine Welt, in der ihnen zunehmend der Boden unter den Füßen weggezogen wird: Leonhard Franks „Von drei Millionen drei“ erzählt von drei Männern, die einst von einem freien Leben in Amerika träumten. Stattdessen heiraten sie, gründen Familien und landen in den festgefahrenen Verhältnissen, gegen die sie als Jugendliche rebellierten. Als die Armut sie schließlich aus ihrer Heimatstadt treibt, brechen sie gemeinsam auf.
Ihr Weg führt sie bis nach Südamerika, mitten in einen Umsturz und schließlich zurück nach Europa. Über Marseille und Italien gelangen sie ins verarmte Berlin. Was sie suchen, finden sie dabei immer wieder vor der eigenen Haustür: eine Zukunft, die ihnen kaum Möglichkeiten lässt. Geblieben ist ihnen vor allem ihre Freundschaft. In der Uraufführung des Theaters Würzburg führt der neue Schauspieldirektor Ingo Putz Regie.