Mascha Kaléko gilt als wichtige Vertreterin der Neuen Sachlichkeit. Mit ihren ironischen, melancholischen Großstadtversen wurde die Dichterin berühmt und gehörte in den 1930er Jahren zur künstlerischen Bohème um Kurt Tucholsky, Walter Mehring und Werner Finck. Kaléko schrieb keine feingeistige Literatur für wenige, sondern eine unverkrampfte „Gebrauchspoesie“ – vom Alltag für den Alltag. Rainer Bielfeldt zeichnet das Leben der Dichterin ausschließlich mit ihren Gedichten nach und schuf dafür Chansons von zeitloser Schönheit.
Mascha
Ab Fr., 26.9., Theater Sommerhaus, Winterhausen