© Tobias Schmidt
In einem engen Habitat ringt eine zusammengewürfelte Besatzung – ein fortschrittsversessener Arzt, ein nihilistischer Kommandant, ein verlorener Botaniker, eine autoritätshörige Soldatin und eine misstrauische Ingenieurin – mit Zweifel, Kontrolle und Isolation. Sind sie die Ersten, die auf dem Mars gelandet sind? Die Missionsleitung will es ihnen zumindest nicht verraten.
Und obwohl ein Blick aus dem Fenster vermuten lässt, dass sie sich tatsächlich auf dem roten Planeten befinden, ist die Stimmung im Inneren alles andere als optimistisch: unbequeme Matratzen, mieser Kaffee und fortwährende Kontrolle machen der Besatzung das Leben schwer. Zwischen Sabotage und Beobachtung zerfällt die Gewissheit über die Mission. Das Stück fragt nach Fortschritt, Wahrheit und Belastbarkeit – ein Blick in eine nicht allzu ferne Zukunft, der sich nicht nur im tragischen Kostüm zeigen will.