In einer Zukunft, in der Erben zur Glückssache wird, zieht „Jeeps“ die Grenzen von Gerechtigkeit und Zufall neu. Was früher Schicksal oder Privileg war, entscheidet nun das Los. Doch im Jobcenter, wo Silke und Maude auf ihre Chance hoffen, kippt die Utopie ins Chaos. Zwischen Bürokratie, Wut und verzweifeltem Aufbegehren entspinnt sich eine bitterkomische Farce über Besitz, Würde und die Illusion von Fairness. Nora Abdel-Maksoud zeigt mit scharfem Witz, wie schnell die Idee von Gleichheit selbst zum Machtspiel wird.
Jeeps
Bis Fr., 23.1., Probebühne, Mainfranken Theater
