© Nik Schölzel
Seit über zehn Jahren hängen Olga, Mascha und Irina in einer Provinzstadt in Russland fest, in die ihr Vater einst versetzt wurde. Doch nach dessen Tod wollen sie raus – raus aus der Gegenwart und raus aus dieser eintönigen Provinz, um in ihre Heimat Moskau zurückzukehren. Während Olgas Tätigkeit als Lehrerin ihr zu viel Zeit und Kraft abverlangt, sehnt Mascha sich trotz ihrer Ehe nach einer leidenschaftlichen Liebe und Irina, die jüngste der drei Schwestern, leidet unter der Eintönigkeit ihres Lebens.
Als ihr gemeinsamer Bruder Andrej seine Spielsucht überwinden kann, heiratet er und wird Vater. Doch seine Frau Natalja erobert sich immer mehr Macht über das gemeinsame Haus und verdrängt dabei seine Schwestern. Tragikomisch erzählt Tschechows Drama vom Leben dreier Schwestern um 1900, deren Gegenwart zwischen Kindheitserinnerungen und Zukunftshoffnungen an ihnen vorbeizieht.