Konzert des Bayerischen Landeszupforchesters
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Bayerische Musikakademie Hammelburg Am Schloßberg, 97762 Hammelburg
Das Bayerische Landeszupforchester (BLZO) setzt sich aus engagierten und qualifizierten Laienspielern, Musiklehrern und ehemaligen Landes- und Bundespreisträgern des Wettbewerbs "Jugend musiziert" zusammen. Das Orchester trifft sich drei- bis viermal im Jahr zu mehrtägigen Probenphasen und erarbeitet Originalwerke und Bearbeitungen aller Epochen für Zupforchester. Nach 2 Jahren ohne Konzerte ist das Orchester mit großer Spielfreude bereit, einige besondere Konzerte zu gestalten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Das Jahr 2023 ist für die Zupfmusiker ein besonderes Jahr, hat doch die Konferenz der Landesmusikräte, die Mandoline zum Instrument des Jahres gekürt. Dem trägt das BLZO mit seiner Programmauswahl Rechnung. So erklingt ein Konzert des Berliner Komponisten Daniel Huschert für Solomandoline, Zupforchester und Schlagzeug – ein mitreißendes Werk am Schluss des Programms. Als Solist an der Mandoline wurde Christian Laier aus Erfurt eingeladen. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertierte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Weimar, der Jenaer Philharmonie u.a. Abgerundet wird das Programm durch Bearbeitungen des ständigen künstlerischen Leiters Oliver Kälberer. Er bearbeitete eine Sinfonie W. A. Mozarts für Oboe, Violine und Zupforchester, 3 Klavierstücke aus dem Mikrokosmos von Béla Bartok und Maurice Ravels berühmte „Pavane pour une infante défunte“. Außerdem wird „La Notte del Principe“ aus der Feder des Dirigenten aufgeführt. Der 2. Satz „Tenebrae factae sunt“ verarbeitet eines der Responsorien des Fürsten von Venosa Don Carlo Gesualdo (1560-1613) und ist Anlass für eine Reflexion über Glück und Verderben, über Licht und Dunkelheit („I. Eclipsis“).
Unterstützt wird der Dirigent von einem vierköpfigen Dozententeam mit Ariane Lorch, Bianca Brand, Malte Weyland und Jürgen Thiergärtner.