Democracy Under Threat: a Transatlantic Perspective
bis
Audimax, Uni Sanderring Sanderring 2, 97070 Würzburg
Vortrag der Ringvorlesung "Under Pressure. Über Demokratie, Vertrauen und Öffentlichkeit."
Veranstaltet von GSiK von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Sommersemester 2026
Über den Vortrag:
Vortrag von Prof. Daniel Ziblatt, Ph.D. (Harvard University sowie WZB Berlin)
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Einführung durch Prof. Dr. Sonja Grimm, Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Europaforschung
At this crucial moment for the U.S. and Europe, Daniel Ziblatt shares insights on the current state of democracy in Europe and the United States, democratic backsliding, and possible ways forward and lessons to be learned from across the Atlantic.
Daniel Ziblatt ist Eaton-Professor für Regierungswissenschaften an der Harvard Universität und seit Oktober 2020 Direktor der Abteilung Transformationen der Demokratie. Sein gemeinsam mit Steven Levitsky verfasstes Buch, der New-York-Times-Bestseller „How Democracies Die“ (Crown, 2018; „Wie Demokratien sterben“, DVA, 2018), wurde in über dreißig Sprachen übersetzt. Und sein Buch „Conservative Parties and the Birth of Democracy“ (Cambridge University Press, 2017), eine Darstellung der historischen Demokratisierung Europas, wurde mit dem Woodrow Wilson Prize 2018 der American Political Science Association für das beste Buch über Regierungen und internationale Beziehungen sowie mit drei weiteren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Barrington Moore Award 2018 der American Sociological Association für das beste Buch in Vergleichender Historischer Soziologie. Sein Buch „Tyranny of the Minority" erschien im Herbst 2023. Er wurde mit dem Berlin-Preis 2019 der American Academy in Berlin ausgezeichnet und war Karl W. Deutsch-Gastprofessor am WZB. 2023 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt.
Über die Ringvorlesung:
Demokratische Gesellschaften stehen gegenwärtig unter vielfältigem Druck: Politische Polarisierung, globale Machtverschiebungen und digitale Öffentlichkeiten verändern die Bedingungen, unter denen demokratische Prozesse funktionieren. Zugleich gerät das Vertrauen in Institutionen, Medien und politische Akteure zunehmend ins Wanken.
Die Ringvorlesung nimmt diese Entwicklungen in den Blick und fragt nach der Stabilität und Zukunftsfähigkeit demokratischer Ordnungen. In vier Vorträgen beleuchten ausgewiesene Expert*innen unterschiedliche Perspektiven – von grundlegenden Fragen politischer Praxis über internationale Entwicklungen bis hin zu Dynamiken digitaler Radikalisierung.
Die Reihe lädt dazu ein, zentrale Herausforderungen unserer Zeit wissenschaftlich fundiert zu analysieren und gemeinsam zu diskutieren: Wie verändert sich Öffentlichkeit? Wovon lebt Vertrauen in der Demokratie? Und wie lassen sich demokratische Strukturen unter veränderten Bedingungen sichern und weiterentwickeln?
Alle Vorträge finden um 18:30 Uhr im Audimax, Sanderring 2 statt.
Barrierefreier Zugang über nordseitigen Eingang am Sanderring, Aufzüge ins 1. OG.
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung per Mail an gsik@uni-wuerzburg.de wird gebeten.
Weitere Vorträge:
29. April
Prof. Dr. Frank Decker (Universität Bonn)
"Die Zukunft der Demokratie als praktische Aufgabe"
Einführung: Prof. Dr. Andreas Dörpinghaus
07. Mai
Sina Laubenstein (ISD Germany, Berlin)
"Digitale Demokratiegefahren: Radikalisierung im Netz am Beispiel der Mannosphäre"
Einführung: Prof. Dr. Andrea Kübler
21. Mai
Annika Brockschmidt (Freie Journalistin)
"Glaube, Macht und digitale Räume: Politische Trends aus den USA und deren Einfluss auf die deutsche Demokratie"
Einführung: Prof. Dr. Ilona Nord
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